Curling Weltmeisterschaften 2010 in Chelyabinsk RU
Sa
24
Apr
2010
Kleiner Final gegen Australien
In unserem besten Spiel an dieser WM können wir nach dem 3:3 ins Zusatzend mit dem letzten Stein. Da stossen wir mit unserem ersten Stein einen gegnerischen in das Haus und bleiben selber als Guard liegen. Obwohl wir in der Folge immer wieder aussichtsreich liegen, muss zum Punktegewinn zwischen zwei Guarden hindurch in den Vierfusskreis gelegt werden. Das misslingt ganz knapp, weil der Stein durch das Wischen etwas zu lang gerät.
So verfehlen wir wiederum eine Medaille, sind aber trotzdem stolz auf den vierten Platz, weil der Sieger nicht besser gespielt hat, sondern einfach etwas glückhafter.
Gold holt die USA im Zusatzend gegen Kanada.
Das Damenteam verliert ebenfalls erst im Zusatzend gegen Kanada und holt wiederum Silber.
Nach der grossartigen Siegerfeier folgt nun das Abschlussbankett und um 4 Uhr nachts fahren wir nach Yekatarinenburg und fliegen via Frankfurt zurück in die Schweiz, wo wir mittags landen wollen.
Fr
23
Apr
2010
Halbfinal gegen USA
Die Männer verlieren das Halbfinale, nachdem sie nach drei Ends noch 3:1 in Führung gelegen sind. Nach 4 Ends steht es 3:3 mit dem Steinvorteil für die Schweiz. Das 5. End entscheiden die USA nach unseren Fehlsteinen mit zwei Steinen für sich. Nach sechs End steht es 5:5 und dann folgt der kapitale Dreier der USA.
Das Damenteam entscheidet seinen USA-Halbfinal mit 8:6 für sich und steht im Final gegen Kanada, wie letztes Jahr.
Das Mixed Double Team verliert gegen China das Viertelfinale und schiedet mit dieser einzigen Niederlage aus.
Eine bitterer Tag für die Herren und das Mixed-Team.
Do
22
Apr
2010
Spiel gegen Neuseeland
Gegen Neuseeland kontrollieren wir das Spiel früh und und nach dem gestohlenen Dreier zum 7:2 im 7. End gibt das Team Becker aus Neuseeland auf. Damit sind wir erneut für die Halbfinals qualifiziert und treffen dort am Freitag um 17:30 Uhr (CH-Zeit 13:30) auf die USA.
Das Damenteam gewinnt heute zuerst gegen Japan und verliert dann gegen Schweden. Dennoch sind sie qualifiziert und treffen im Halbfinal ebenfalls auf die USA.
Das Mixed-Double-Team gewinnt heute beide Spiele und ist Spitzenreiter. So nimmt sich die Schweizerdelegation hervorragend aus.
Mi
21
Apr
2010
Spiel gegen Schweden
Nach zwei Ends liegen wir mit 4:0 in Führung. Die Schweden können mit 3x2 Steinen noch zum 6:6 ausgleichen. Im letzten End legt Fritz einen Freeze und der schwedische Skip spielt seinen letzten Stein zu kurz auf die Guard, ganz ähnlich wie vor einem Jahr in Neuseeland. Wir gewinnen 7:6 und sind damit weiterhin auf Halbfinalkurs.
Di
20
Apr
2010
Spiel gegen Finnland
Sicherer Sieg
Gegen Finnland gewinnen wir mit 7:2. In Erinnerung bleibt uns das 6. End, in welchem wir das Spiel im Zentrum mitmachten und eigentlich recht gute Aussichten hatten. Mit einem eigenen takeout demontierten statt die gegnerischen beiden zwei von unseren Steinen. Da sah es einen Moment lang nicht gerade komfortabel aus. Sonst hatten wir das Spiel sicher im Griff.
Abends besuchen wir das U22-Hockeyspiel von Traktor Chelyabinsk im neuen, wunderschönen Stadion. Hier hat Slava Bykow mit der Nummer 27 gespielt und seine Mutter lebt immer noch in der Stadt.
Mo
19
Apr
2010
Spiel gegen Italien
Einsatz im Italienspiel
Gegen Italien (mit Carlo Carrera) müssen wir beginnen und spielen deshalb direkt ins Haus um unsere Takeout-Vorteile in die Waagschale zu werfen. Im zweiten End stehlen wir einen Stein und müssen dann bis zum vierten End warten, um 3 Steine zu schreiben. Wir bleiben auf defensivem Kurs und gewinnen mit 6:2. Unser Abendspiel gegen Wales fällt aus, weil das Team nicht anreisen konnte.
Das Damenteam verliert gegen Kanada knapp mit 7:6 und lässt mehrere Chancen ungenutzt, den Match für sich zu entscheiden. Gegen Neuseeland haben die Frauen gestern Abend noch hoch gewonnen.
Das Mixed Double - Team gewinnt gegen Austria und Neuseeland recht souverän.
So
18
Apr
2010
Spiel gegen Canada
Ferngesteuerte Curlingsouvernirs in der Eingangshalle
Das erste Spiel gegen Kanada misslingt uns resultatmässig. Wir liegen nach 4 Ends 1:6 zurück und verlieren schliesslich 4:7. Wir bekunden anfänglich Mühe mit der Länge und geben zuwenig Handl. Zudem liest ein wichtiger Stein von Fritz Schmutz auf im dritten End hängt ein TakeOut zum Dreier leicht an der Guard an, so dass die Kanadier zwei stehlen können.
In der zweiten Spielhälfte dann schwächeln die Gegner etwas, was wir ausnutzen können. Schliesslich kommen aber zwei wichtige Skipsteine von Kanada doch noch knapp, so dass der Sieg in Ordnung geht.
Das Damenteam gewinnt zuerst gegen die USA und spielt den letzten Stein nicht mehr, weil eine Amerikanerin ihren letzten - eigentlich gelungenen - Freeze leicht berührt hat und das sofort mitteilt, obwohl es sonst niemand festgestellt hat. Gegen Neuseeland gewinnen die Frauen mit 12:0, weil die Gegnerinnen viele Takeouts verfehlen.
Sa
17
Apr
2010
Freies Training
Tolles Eis, das wir bespielen dürfen. 1 - 1.5 Meter Curl bei Draws und auch unsere zügigen Take outs benötigen 30 - 40 cm Eis. Die Länge ist wiederum extrem entscheidend für come arounds. Freude herrscht! Daneben trainieren wir hier vorwiegend Geduld, denn alles braucht seine Zeit.
Beim Teammeeting zeigt sich, dass 7 Mixed-Double Teams und 5 Seniorenteams noch fehlen. Aus sportlichen Gründen wird nach Plan gespielt bis Dienstag. Sollten jetzt fehlende Teams noch reisen können, würden die verpassten Spiele nachgeholt, da genug Eis und Eiszeiten zur Verfügung stehen.
Heute Abend nun das gigantische Eröffnungszeremoniell mit weit über 1000 Zuschauern und absolut fantastischen Beiträgen von effektvoll choreographierten tänzerischen- und musikalischen Beiträgen in einer grossen Lichtshow. Die Jugend macht hier in Hundertschaften begeistert mit und freut sich am Mitmachen und Gelingen.
Anschliessend ein fürstliches Apéro mit ganz speziellen Häppchen für alle Offiziellen. Da wird kaum ein Aufwand gescheut. Wir sind tief beeindruckt und beglückt.
Fr
16
Apr
2010
Stadtführung usw.
Heute schlendern wir mit Andrey zur Universität, wo uns Maragarita übernimmt und auch Mascha dazu stösst. Sie hat uns allerlei Interessantes zu berichten und wir erahnen, welch bewegte Geschichte diese Stadt von inzwischen 1.1 Mio. Einwohnern in den letzten knapp 100 Jahren erfahren hat.
André und Judith sowie Fritz und Marianne sind wohlbehalten eingetroffen und haben heute auch bereits etwas die Stadt erkundet.
Aus den TV-Nachrichten erfahren wir von der Vulkanasche, derentwegen viele Flüge gestrichen wurden. Es fehlen bei den Herren noch die Teams aus Schottland, Wales, Holland und Finnland. Vielleicht muss der Spielplan umgestaltet werden.
Do
15
Apr
2010
Chelyabinsk
Wir landen pünktlich und werden von Alina und Gerogiy am Flughafen in Ekatarinenburg empfangen. Die Busfahrt dauert gegen 4 Stunden, weil wir wegen einem grösseren Verkehrsunfall auf der leicht verschneiten Strasse wenden und eine andere Route wählen müssen. Der lange, strenge Winter hinterlässt überall graue Spuren und da kontrastieren die neuen, oft in knalligen Farben gehaltenen Dächer sehr. Das moderne Hotel Parkcity folgt direkt auf der gegenüberliegenden Strassenseiten einer grossen, stillgelegten Fabrik und was davon übrig geblieben ist. Der Empfang ist warm und zuvorkommend. Alina lässt uns später mit Taxis zum Restaurant Sicilia fahren, wo wir uns an Pizzen und Salaten gütlich tun. Danach lassen wir uns von der gigantischen Eishalle beeindrucken, in welcher 14 Curlingrinks im Endaufbau sind.
Jetzt ist 19.00 Uhr und es gibt einen Empfang in der Hotelhalle. Deshalb schliesse ich hier.
Mi
14
Apr
2010
Abflug
Nun geht es los und wir treffen uns heute ab 16:30 in Kloten beim Checking der Lufthansa.
- Renate Netkoff, Lotti Pieper, Silvia Niederer, Brigitta Keller, Irène Goridis (Seniorinnen)
- Daniel Gruenenfelder, Heinz Kneubuehler, Pierre Zuercher (Senioren)
- Irène Schori, Toni Mueller (Mixed Double)
- Beat Jaeggi (Swiss Curling Association) Lorne Hamblin (Nationalcoach)
Abflug 19:05 nach Frankfurt und 22:30 nach Yekaterinburg, wo wir morgen um 7:10 (Ortszeit) landen und abgeholt werden. Nach 2 Stunden Fahrzeit sollten wir in Chelyabinsk eintreffen.
Fritz Pulfer und Andy Pauli reisen mit ihren Partnerinnen über Moskau nach Chelyabinsk.
Mo
04
Mai
2009
Wir sind zurück - und wie...
GOLDHOTEL - Holiday Inn Singapur
Wir sind pünktlich in ZH gelandet und werden von Marianne Pulfer und Daniel Krähenbühl im Flughafen mit Berner Champus und Sprüngli-Prallinen empfangen. Das ist doch Musik - herzlichen Dank. Jetzt gibt es erstmal Schlaf und dann noch viel zu berichten. Ah ja: arbeiten müssen die meisten von uns ja auch wieder ;-).
Sa
02
Mai
2009
Das Ende der WM
Im Halbfinale verlieren wir mit dem ansehnlichen Resultat von 7:8 gegen Kanada und das kleine Finale um Bronze gegen Schottland mit dem ernüchternden Verdikt von 3:9.
Es bleiben uns einmalige Eindrücke und Erlebnisse auch wenn wir ohne "Plämpel" nach Hause zurückkehren. Wir sind stolze Vierte und die Frauen haben ja Silber geholt.
Nach den Ehrungen und der Schlussfeier folgt jetzt dann gleich noch das Abschlussbankett im Museum und morgen Sonntag fliegen wir bereits um 7.20 Uhr von Dunedin nach Christchurch und dann nach Singapur.
DANKE ALLEN HERZLICH FUER DIE VIELEN ZEICHEN DER UNTERSTUETZUNG UND BIS BALD!
Zu den Spielberichten von Daniel
Fr
01
Mai
2009
Im Halbfinal!
Wir gewinnen gegen Schweden in einem defensiv geführten Spiel mit 4:3 und qualifizieren uns damit für den Halbfinal gegen Kanada. Ein unbeschreibliches Hochgefühl. YEAHHH!!!
Vorentscheidend war das 4. End, in welchem wir den gefassten Zweier gleich zurückgeben konnten und das im geraden End. Es gelang uns nach Schwedens Ausgleich im 5. End auf Zweierkurs oder Nullerend zu bleiben. Und so schrieben wir Daniels ersten Draw im letzten End, weil Schwedens Skip zu kurz spielte und sein letzter Stein auf die Guard lief, die er eigentlich umspielen wollte.
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Mo
27
Apr
2009
Die WM-Spiele
6:5 gegen Finnland
27. April 09 Erstes Spiel, erster WM-Sieg. Wegen der ungenutzten guten Moeglichkeiten von Beginn an wurde es ein knapper Sieg gegen Finnland. Letzlich zaehlen natuerlich die Punkte und die sind eingefahren. YEAHHH!
Heinz ist wohlbehalten eingetroffen und hat uns bereits mental unterstuetzt.
GANZ HAERZLECHE DANK AUNE,WO UES SCHRIBE U MITFIEBERE .......SOOOSUUUPER!
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Lawn Bowl fasziniert uns, wir importieren es in die CH
28. April 09 Zweites Spiel, zweiter Sieg. Nach einem kurzen zittrigen Beginn spielen wir souverän auf und gewinnen die Partie gegen Neuseeland mit 7:4. Am Nachmittag spielen wir gegen das gleiche Team Lawn Bowl, diese Art Boccia mit Bowls die "curlen". Es ist ein weiteres tolles Erlebnis hier im Gastgeberland. Herzlichen Dank für die Organisation. Fernsehen , Radio und Presse sind mit dabei.
Link zum Artikel in der Otago Daily Times > http://www.odt.co.nz/sport/other-sport/53323/curling-us-grinds-out-victory-remain-unbeaten?page=0%2C1
Zu den Spielberichten von Daniel
29. April 09 Drittes Spiel, die Niederlage. In einem recht hochstehenden Spiel gegen die USA verlieren wir mit 5:6. Drei Zweierhäuser der Amerikaner brechen uns das Genick. Jetzt gewinnen wir die ausstehenden beiden Partien umso mehr.
An den Berichterstattungen in den Medien und auf das feine Essen im Restaurant Lone Star freuen wir uns.
Paul Pustovar, der US-Skip, hat ein eindrueckliches Palmares > http://www.usacurl.org/athletes/biographies/paul_pustovar05.html
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Die Welle rollt...
30. April 09 Viertes Spiel, dritter Sieg. Gegen Italien mit Carlo Carrera (dem Carlo Carrera, der 1989 Schweizer Meister wurde) gewinnen wir mit 6:2. Die Italiener wehren sich hartnäckig und spielen beachtlich gut. Gefährlich wird es für uns aber nie. Nun geht es morgen gegen Schweden um den Einzug ins Halbfinale. Die Seniorinnen haben eben diesen Einzug mit einem Kantersieg gegen die USA bereits geschafft. Wir gratulieren!!!
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So
26
Apr
2009
Auf dem Eis
Heute sind wir erstmals auf dem Eis und trainieren auf jedem der 5 Rinks 10 Minuten lang. Wir sind begeistert von der Eisqualität. So macht Curling unheimlich Spass. (Wir sehen, wie personalintensiv der Eisaufbereitungsaufwand ist und seufzen trotzdem...)
Do
23
Apr
2009
Team komplett
André und Fritz sind eingetroffen. Endlich ist das Team bis auf Heinz komplett. Er wird am Montag auf das erste Spiel hin auch da sein. Wir empfangen die beiden mit der Neuseelandfahne und stellen Edwin Harley dazu, denn morgen ist hier ein wichtiger Feiertag, der ANZAC-Day (Poppy-Day).
Danke Edwin für die Chauffeurdienste!
Kaum sind die beiden da, geben wir der Otago Daily Times ein kurzes Interview inkl. Fotoshooting mit den Damen zusammen. Nach einer kleinen Einkaufstour stossen wir mit Bier resp. Dänus Coke auf unser Abenteuer an und lassen die müden Ankömmlinge duschen, bevor wir in die Speight's Brewery zum Essen gehen.
24.04.09 Otago Peninsula steht heute auf dem Programm. Vorher spazieren wir durch die Stadt und besichtigen im Bahnhof die Sports Hall of Fame. Kaum eingetreten erleben jetzt
Fritz und André auch einen Feueralarm. Wir sind beim Verlassen des schmucken Bahnhofes einer gehbehinderten Frau behilflich und schauen dann zu, wie die Feuerwehrleute nichts finden. Nachmittags dann
die eindrückliche Fahrt und Wanderung zur Albatross-Kolonie, zu den Seelöwen, den Pinguinen und den Robben. Weil es eine geführte Tour ist, gelangen wir in eigentlich abgesperrte Schutzgebiete.
> zu den fotos
25.04.09
- Die Eishalle am Meer
- Die steilste Strasse der Welt (Baldwin-Street)
- Die Aussichten vom Signal-Hill
- Die einzigen Geschenke an die andern Teams
- Die Grusskarten an Freunde
So
12
Apr
2009
Flug und Reise
Das WM-Abenteuer beginnt: Heute um 22.05 fliegen Daniel und Pierre über Singapur nach Christchurch (Neuseeland).
Andrè, Fritz und Heinz kommen erst in einigen Tagen nach.
Treffpunktwürfel Bahnhof Bern 17.45 Uhr.
Offizielle Flugzeit: Total 21 h 45 min. (Zürich - Singapore 12.05 und Singapore - Christchurch 9.40)
13.04.09 > Nach 12 Stunden sind wir in Singapur. Jetzt ist es hier 18.35 Uhr und wir fliegen um 19.50 weiter nach Christchurch, Vom Hard Rock Cafe aus sehen wir bereits unsere Boeing B777-200. Dahinter steht eine A380.
Das Personal erwartet das Alarmende
14.04.09 > Ankunft in Christchurch 09.05 Ortszeit. Checkout dauert 1 Stunde. Tipp: Unbedingt das ausgeteilte
Einreiseformular ausfüllen und nicht ein selber ausgedrucktes.
Dugs Shuttle stellt uns urz vor 11 Uhrvor dem Hotel Holiday Inn ab. Nach langen Diskussionen an der Reception können wir 1 Zimmer vorderhand beziehen und kurz darauf gibt es Feueralarm: Zu Fuss vom 10. Stock auf die Strasse und abwarten. Nach kurzer Zeit ist der Spuk vorbei, Personal und Gäste dürfen wieder einziehen.
Am Nachmittag machen wir einen ausgiebigen Stadtbummel und nach einer kurzen Rundreise mit dem Tram begeben wir uns auf die ergiebige Fotopirsch. zu den fotos
P.S. Dr Dänu het no viu meh gmacht.
Heckwelle des Black Cat
15.04.09 Heue ist Akaroa auf den Banks Peninsula auf dem Plan. Um 10 Uhr geht es mit dem Shuttle-Bus los. Die Fahrt dauert mit Zwischenhalten über 2
Stunden. Die Peninsula besteht aus den Ueberresten von jahrmillionenalten Vulkanen. Die Strasse schlängelt sich den einzelnen Hügeln entlang bis Akaroa, von wo aus wir mit der Black Cat eine
Bootsfahrt entlang den Ufern und der Tierwelt unternehmen. Wir sehen neuseeländische Seerobben, Karmorane, Pinguine, seltene Möwen und die kleinen Hektor-Delfine. Die Landschaft der Banks Peninsula
ist eindrücklich und sehr speziell. Da grasen z.B. Kühe an einem "Emmentaler-Hoger", der wie eine Insel aus dem Meer ragt. Akaroa trägt französische Strassennamen und ist der Ort, von welchem aus die
Insel zur französischen Kolonie hätte werden sollen. Die Briten hatten aber ihre Flagge um einen Tick schneller gesetzt.
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Dümpeln im Botanischen Garten
16.04.09 Sooo, endlich hat auch Pierre für 15 NZ-Dollar einen Netz-Adapter erstanden, der funktioniert. Das Schweizermodell kann nicht eingesteckt werden, ist zu gross. Also André, Fritz und Heinz: Hier einen Adapter kaufen.
Wir kommen soeben von einem ausgiebigen Stadtbummel u.a. durch den Botanischen Garten und einem Besuch im Encounter Aquarium and Kiwi House zurück. Wir kriegten also diverse Fische und im Fastganzdunkel einen Kiwi zu Gesicht, der ungefähr die Grösse eines kugelrunden Huhnes aufweist.
Daniel ist beim Ohrenarzt und lässt sich Ohren oder so und das Wetter wettert heute weniger schön aber trotzdem ist es mild.
Nachmittags pirscht Daniel Fotos und Pierre artet in die Art Gallery aus.
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Portal des Southern Cross Hotels
17.04.09 Dunedin. Wir sind nach nur 45 Minuten Flug gelandet und werden von einem Harley abgeholt. Herzlichen Dank Edwin Harley (OK-Präsident der WM). Nun erkunden wir die Stadt, die doch ziemlich anders ist als Christchurch. Aber es gibt einiges zu entdecken und der Wind bläst uns recht steif um die Ohren.
Direkt neben dem Hotel befindet sich das Casino. In unmittelbarer Nähe auch ein "tolles" Cafe und eine ebenso "tolle" Sauna. Es hat jede Menge sanierungswürdige und leerstehende
Lokale. Um die Ecke finden wir die Steights-Brauerei und vis-ä-vis vom Hotel ein Irish Pub. Und die High-Street fuehrt endlos bergauf. Heute essen wir mal italienisch und nicht Stone
grilled
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Noch ein besseres Cafe gefunden
18.04.09 Schon beim Morgenjogging die High-Street hoch wird Pierre von der Aussicht belohnt. Bei schönstem Wetter gehen wir beide auf eine dreistündige Fotopirsch und schwitzen innert kurzer Zeit. Nachmittags gehen wir gleich wieder los. Essen ist heute im Restaurant der Streights Brewery angesagt und Dänu meldet mir soeben, dass die voll besetzt seien und wir das auf morgen verschieben > zu den vielen fotos
Und hier noch was zur Vorbereitung als Fussgänger (mit Ton abspielen) > filmchen
Also: Wir geben uns unheimlich Mühe, jetzt auch Leute auf die Fotos zu bringen. Sie machen - bis auf die Japaner - halt immer einen Bogen, wenn wir einen Fotoapparat zücken. Entweder sind sie so freundlich oder halt scheu. Und Japaner in Neuseeland wollen wir eigentlich nicht zeigen, damit kein falsches Bild entsteht.
Hervorragendes Steinmaterial erwartet uns
19.04.09 Endlich nehmen uns die Leute wahr, winken und blinken uns zu, machen Platz und halten sogar am Strassenrand, als wir mit dem gemieteten Toyota zum Eisstadion fahren.
Komisch ist nur, dass fast alle auf der falschen Seite fahren.
Nun, das Eishockeyfeld wird aufgeschwemmt und auf der Curlingbahn findet Eislauf statt. Der Chief-Umpire begrüsst uns und wir fahren noch kurz an die Pazifikküste, die gleich hinter der
Curlinghalle liegt.
Herzlichen Dank für die vielen Kommentare. Die freuen uns natürlich.
(Pierre bitte nötigenfalls doch über +4178 621 52 22 kontaktieren, das iphone hat ein Problem)
> zu den fotos
20. & 21.04.09 Queenstown. Mit dem gemieteten Camry fahren wir durch die Golden Hills nach Queenstown und übernachten dort. Wie mit Goldstaub überzogene Hügel in welchen
vielerorts nach Gold geschürft wurde, bieten einen besonderen Reiz und oft ähnelt die Landschaft einigen Schweizer Bergregionen. Nur hat es hier auch noch Palmen und Reben. Und Queenstown selber
liegt traumhaft und ist darum sehr touristisch. Auch auf der Rückfahrt bezaubert uns die Weite der hügeligen Landschaft mit tausenden von Schafen.
Zurück in Dunedins Eishalle bestaunen wir die schwarz-grauen Häuser und lassen uns aufklären: es sind die Neuseelandfarben, die zu Ehren gelangen.
22.04.09 Wir halten nach Gold Ausschau und buchen die Rail Road & Gold Tour. Abfahrt um 09.30 Uhr mit der Taieri Gorge Railway in Dunedin der Küste entlang nach Palmerston.
Mittagessen im alten Goldgräberhotel Highwayman. Danach besichtigen wir die grösste neuseeländische Goldmiene in Macrae. Da werden Lastwagen mit einem Fassungsvermögen von 190 Tonnen eingesetzt.
Diese Gesteinsmenge enthält zwischen 100 und 700 Gramm Gold und es werden wöchentlich rund 150 kg Gold „geschürft". Mit dem Bus werden wir zur Station Pukerangi gebracht und wieder um Jahrzehnte
zurück versetzt. Durch die eindrückliche Taieri Gorg geht es zurück nach Dunedin. Und da können wir das Damen Suisse-Team begrüssen.
> zu den fotos
Curling Weltmeisterschaften (Seniors) in Dunedin NZ
Das Team von Bern Inter holt sich 2009 verlustpunktlos den Schweizermeistertitel
und vertritt die Schweiz an der WM in Dunedin (Neuseeland) vom 26. April bis 2. Mai.
- André Pauli (Skip)
- Fritz Pulfer (Third)
- Pierre Zuercher (Second)
- Daniel Grünenfelder (Lead)
- Heinz Kneubühler (Alternate)
Resultate ab dem 27.4.09 > http://results.worldcurling.org/Curlhome/Statistics/tournament.asp?tid=356
Veranstalter - Webseite > http://2009nzwscc.co.nz/
Schweizerischer Curlingverband > www.curling.ch
| Tag in Dunedin | Zeit | Tag in Bern | Zeit | ||||||
| MO 27. Apr. 09 | 15:00 | SUISSE - FINLAND | 6:5 | MO 27. Apr. 09 | 05:00 | ||||
| DI 28. Apr. 09 |
09:00 | SUISSE - New Zealand |
7:4 | MO 27. Apr. 09 | 23:00 | ||||
| MI 29. Apr. 09 |
13:30 | USA - SUISSE | 6:5 | MI 29. Apr. 09 | 03:30 | ||||
| DO 30. Apr. 09 | 13:30 | SUISSE - ITALIA | 6:2 | DO 30. Apr. 09 | 03:30 | ||||
| FR 01. Mai 09 | 10:00 | SCHWEDEN - SUISSE | 3:4 | DO 30. Apr. 09 | 24:00 | ||||
| SA 02. Mai 09 | 09:00 | CANADA - SUISSE | 8:7 | FR 01. Mai | 23:00 | ||||
| 14:30 | SCOTLAND - SUISSE | 9:3 | SA 02. Mai | 04:30 |
Durch den späten Rückzug von Polen und Deutschland hat sich dieser angepasste Spielplan ergeben.
